Ela Wozniewska

wurde 1960 in Boleslawiec in Polen geboren. Sie studierte Malerei und Grafik an der Filiale der Krakauer Akademie der Schönen Künste in Kattowitz. Anschließend setzte sie das Studium an der Hochschule der Künste in Berlin (heute UDK)  fort  und beendete es dort. Sie arbeitete als Grafik-Designerin bei Verlagen und anderen Institutionen. Von 1991-1999  lebte und arbeitete sie als Künstlerin in Spanien, wo die ersten pictografischen Bilder, die sogenannten „Kryptogramme“ entstanden.1999 kehrte sie wieder nach Berlin zurück. Sie hat ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland: Mexiko, Polen, Tschechien, Spanien, USA  präsentiert.

 

Die Künstlerin setzt ihre Werke, sogenannte Kryptogramme, aus einzelnen Sprachbildzeichen zusammen, die sie als Quarks bezeichnet. Hierbei entsteht ein eigenwilliges faszinierendes Universum aus kleinen „Lebewesen“. Jedes dieser Einzelzeichen besitzt eine bestimmte Emotionalität. Die Einzelbilder tragen Namen wie Ursprung, Fluss oder Egoist. Die Inspiration zu ihrer eigenen Bildsprache schöpft die Künstlerin aus  piktographisch -hieroglyphische Schriften prähistorischer Kulturen.